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12 Dez 2018

Zu viel Zucker beeinträchtigt das Wohlbefinden & die Gesundheit

Abgelegt unter: Allgemein
Zu viel Zucker kann sehr negative Folgen für die Gesundheit haben.

Zu viel Zucker schadet der Gesundheit  – hier sind sich Ernährungsexperten einig. Ebenso wie eine zu fettreiche Ernährung, ruft auch zu viel Zucker diverse Erkrankungen im Organismus hervor. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, den übermäßigen Zuckerkonsum zu reduzieren. Wir geben Ihnen hier wertvolle Tipps, wie Sie sich ganz einfach ausgewogener, gesünder und deutlich zuckerärmer ernähren können. Auf diese Weise steigern Sie Ihr Wohlbefinden und tun Ihrer Gesundheit etwas richtig Gutes. Zu viel Zucker macht nicht nur krank und dick, sondern auch träge: Sagen Sie daher dem Zucker den Kampf an und schöpfen Sie neue Energie!

 

Zucker – was bewirkt er eigentlich im Körper des Menschen?

Zucker bedeutet für den Körper des Menschen in erster Linie schnell verfügbare Energie, also: Kalorien! Zucker ist nicht automatisch schlecht für den Körper, doch wird er im Übermaß verzehrt, kann er diverse negative Auswirkungen auf den Organismus haben: Ein zu hohes Körpergewicht und Karies gehören zu den Folgen eines übermäßigen Zuckerkonsums.

Glucose, der sogenannte Traubenzucker, kann vom Körper des Menschen sehr rasch aufgenommen werden. Er ist besonders für das Gehirn und die Körpermuskulatur ein sehr bedeutsamer Energieträger. Sobald Glucose im Blutkreislauf ankommt, schüttet der Körper das Hormon Insulin aus. Dieses Hormon wird dringend für die Glucose-Aufnahme benötigt.

Eine sehr fett- und zuckerreiche Ernährungsweise sowie Übergewicht können jedoch die Entstehung einer sogenannten Insulinresistenz bewirken. Das bedeutet, dass die Zellen des Körpers immer weniger auf das ausgeschüttete Insulin reagieren: Der Organismus produziert zwar immer mehr von diesem Hormon, doch die Glucose verbleibt dennoch im Blutkreislauf, anstatt den Körperzellen die notwendige Energie zu liefern. Die Insulinresistenz ist ein äußerst bedeutender Faktor bei der Entstehung einer Diabetes-Erkrankung.

Zu viel Zucker bewirkt einen starken Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das hat unterschiedliche gesundheitliche Auswirkungen wie die Förderung diverser Entzündungsprozesse, mögliche Schäden an Nervenzellen und Gewebe sowie die Entstehung diverser Krankheiten wie Arteriosklerose oder Diabetes. Doch nicht nur Glucose kann sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Auch Fructose ist Zucker! Fruchtzucker ist jedoch nicht nur in Obst enthalten, sondern auch in industriell hergestellten Fertigprodukten. Der übermäßige Verzehr dieser Fructose stört massiv den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel des Körpers.

 

Adipositas, Diabetes & Arteriosklerose – gesundheitliche Folgen eines übermäßigen Zuckerkonsums

Bisher wurde vor allem Fett als Krankmacher für den menschlichen Körper deklariert. Mittlerweile konnten jedoch diverse Forschungsstudien aufzeigen, wie schädlich ein übermäßiger Zuckerkonsum tatsächlich ist: Zucker kann Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas und Kariesbildung hervorrufen. Ungefähr jeder Fünfte deutsche Bürger ist übergewichtig. Vor allem die Gruppe der 24 bis 34-jährigen leidet an Adipositas. Rund jeder Dreizehnte leidet an einer Diabetes-Erkrankung. Wer auf Zucker verzichtet, tut seiner eigenen Gesundheit etwas richtig Gutes. Sogenannte „Anti-Zucker-Challanges“ liegen zunehmend im Trend. Auch Kochbuchautoren, Ernährungsexperten und Blogger rufen immer häufiger zum Verzicht auf das „weiße Gift“ auf.

Zucker hat nur rund vier Kalorien pro Gramm und damit einen deutlich niedrigeren Kaloriengehalt als Fett oder Alkohol. Dennoch sind die Auswirkungen des Zuckers auf den Stoffwechsel des Menschen verheerend. Der hohe glykämische Index der Glucose fördert den Fettansatz und bewirkt die vermehrte Ausschüttung von Insulin. Fruchtzucker hat einen niedrigeren glykämischen Index und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht so eindeutig wie Glucose, belastet jedoch die Leber.

Zucker ist kein grundlegend wichtiger Bestandteil unserer Nahrung, sondern ein Genussmittel, das mit Bedacht dosiert und genossen werden sollte.

 

Zuckersucht – weshalb essen wir eigentlich so gerne Zucker?

Die „Lust auf etwas Süßes“ ist uns Menschen im Grunde bereits in die Wiege gelegt. Schon Muttermilch hat einen leicht süßen Geschmack. Zudem aktiviert Zucker das Belohnungssystem im menschlichen Gehirn. Das bedeutet, dass nach dem Genuss zuckerhaltiger Nahrungsmittel, sogenannte „Wohlfühl-Botenstoffe“, Endorphine ausgeschüttet werden. Im Gegensatz zu Salz, benötigt der Körper des Menschen keine künstlichen Zuckerzusätze. Das gilt auch für Süßungsmittel wie Honig oder Fructose. Zucker ist zwar ein wichtiger Baustein, der für das Gehirn und die Muskeln eine wichtige Energiequelle ist, doch Glucose kann der Körper auch aus anderen Nahrungsquellen wie Fleisch, Reis, Obst oder Gemüse gewinnen.

Ernährungsexperten bezeichnen aus Haushaltszucker aufgenommene Kalorien daher als „leere Kalorien“. Abgesehen von seiner Funktion als Geschmacksträger, ist Zucker für den Körper keineswegs kostbar.

 

Zucker reduzieren – schrittweise den Zuckerkonsum senken

Im Durchschnitt isst jeder von uns rund 100 Gramm Zucker täglich: Das entspricht ungefähr 34 Zuckerwürfeln beziehungsweise 17 Teelöffeln. Das sind satte 26 Zuckerwürfel mehr als die Weltgesundheitsorganisation für eine gesunde Lebensweise empfiehlt. Pro Tag sollten maximal 25 Gramm Zucker, das entspricht in etwa sechs Teelöffeln, aufgenommen werden.

In zahlreichen Lebensmitteln ist Zucker natürlicherweise enthalten. Daher sollte auf keinen Fall auch noch zusätzlich Zucker zugeführt werden, beispielsweise in Form von Fertigprodukten, Soßen oder zuckerreichen Limonaden. Wer den Zucker reduzieren kann, hat die Möglichkeit das eigene Körpergewicht deutlich zu reduzieren.

 

Zuckerentzug – 7 Top-Tipps

Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, muss Zucker als das behandelt werden, was es im Grunde ist: Ein Gewürz, das bewusst verzehrt und genossen werden sollte. Wir geben Ihnen hier sieben alltagstaugliche Tipps, wie Sie den Zuckerentzug schaffen und somit zu mehr Wohlbefinden und mehr Energie zurückfinden:

  1. Das eigene Zuckerverhalten überprüfen:

Ein Ernährungstagebuch kann helfen, versteckte Zuckerfallen im Alltag aufzudecken. Schreiben Sie am besten eine Woche lang exakt auf, was Sie essen. Auf diese Weise können schlechte Gewohnheiten leichter durchbrochen werden.

  1. Mehr Bewegung als Bestandteil eines gesunden Lebens:

Wer auf Zucker verzichtet, hat mehr Energie und weniger unliebsame Kilos auf den Hüften. In Kombination mit dem Zuckerentzug bewährt sich vor allem Ausdauertraining, wie Joggen oder Schwimmen. Auch Krafttraining eignet sich besonders gut, um die Zuckerspeicher des Körpers zu leeren und den Fettstoffwechsel auf Touren zu bringen.

  1. Lassen Sie sich Zeit für den Zuckerentzug:

Es ist wichtig, das eigene Geschmacksempfinden langfristig zu schulen. Gehen Sie den Zuckerentzug bewusst an und ersetzen Sie Schritt für Schritt zuckerreiche Nahrungsmittel durch gesunde: Tauschen Sie den zuckerhaltigen Fruchtjoghurt gegen reinen Naturjoghurt oder versuchen Sie den Tee einmal ohne Zucker zu trinken. Lassen Sie sich hierbei Zeit, um den Organismus schrittweise an die Umstellung zu gewöhnen.

  1. Die Zutatenliste genau studieren:

Zucker hat mehr als nur einen Namen. Die Lebensmittelindustrie kennt unglaubliche 70 verschiedene Bezeichnungen für Zucker. Begriffe wie Malzextrakt, Süßmolkenpulver, Glucose, Maltodextrin oder Fructose tarnen beispielsweise den Haushaltszucker in Nahrungsmitteln. Lesen Sie sich daher die Zutatenliste genau und aufmerksam durch, denn Zucker steckt in viel mehr Nahrungsmitteln, als wir es vermuten.

  1. Meiden Sie Fertigprodukte:

Kochen Sie lieber frisch, denn auf diese Weise haben Sie die komplette Kontrolle über die Zutaten. Auf diese Weise genießen Sie frisch, bewusst und gesund. Müslimischungen, Brotaufstriche, Lasagne, Soßen und Pizza enthalten oft hohe Zuckermengen.

  1. Keine süßen Zwischensnacks:

Greifen Sie zu gesunden Snacks, wenn sich der Hunger zwischendurch meldet. Proteinreiche Nahrungsmittel sättigen langanhaltend und treiben den Insulinspiegel nicht in die Höhe.

  1. Würzen statt Süßen:

Verwenden Sie für die Zubereitung süßer Speisen lieber Gewürze wie Zimt, Anis, Kardamom oder Vanille. Chili, Rosmarin, Koriander und Oregano verleihen herzhaften Gerichten ein abwechslungsreiches Aroma.

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